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Terrassensiedlung Am Heiligberg, Winterthur

Die Siedlung an empfindlicher zentraler Hanglage in Winter­thur ist ein Gebäudeensemble in verdichteter Bauweise, ge­prägt durch die drei gestaffelt in den Hang gesetzten Bau­körper der 18 Reihenhäuser, des zentralen Atelierhauses (heute als Tanz­s­chule genutzt) und der 8 Terrassenvillen, die durch ihre vertikal verschobene Anordnung den nordseitigen Abschluss der Bebauung markieren.

Verdichtetes Bauen, das nicht allein der Rendite verpflichtet ist, vermittelt – wie die Struk­tu­ren der Stadt – zwischen öffentlichem und privatem Bereich. Dadurch ist auf die Kontrolle von Transparenz und Abschirmung ein besonderes Augenmerk zu richten. An die internen Wege und Plätze grenzen auf der einen Seite die gekiesten Hofzonen, die durch Backsteinmauern gebildet werden. Dieser private Aussenraum kommuniziert dank der grosszügigen Maueröffnung direkt mit der Küche und ver­schränkt so innen und aussen.
Die Hanglage erlaubte die totale Öffnung der talseitigen Westfassaden. Der Glasfront ist ein tiefer Brise-soleil-Raster aus Betonelementen vorge­hängt. Dieser erfüllt gleich mehrere Funktionen: praktische und gestalterische. Zum einen spendet er Schatten und schafft Platz für eine Loggia, sodass nicht nur das Erdge­schoss, sondern auch die darüberliegende Etage in den Aussenraum verlängert wird.
Er bindet aber auch – dank Repetition der gleichen Elemente – in die für den Gesamt­eindruck so wichtige Grossform ein. Die Öffnung macht aus jedem gegen Westen orien­tierten Zimmer eine Art Panora­ma­fenster mit abwechslungsreicher Nah- und Fernsicht.

Wenn man sich von der Hochwachtstrasse her nähert, fällt die geometrische Klarheit und Geschlossenheit der kubisch geformten Baukörper auf. Das Fassadenmaterial aus Vollziegel aus Norddeutschland hebt das Murale hervor und schen­kt der Überbauung eine dem Charakter des Ortes angemessene zurück­haltende Eleganz und Einheit. Und weit mehr als der Beton der Westfassade und der Sockelgeschosse ermöglichen die raue Textur und die rotbraune Tonali­tät der Backsteine dem reflektierenden Licht ein wunderbares Farbenspiel.

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Als Bauherr und Bauherrenberater gefällt mir, wie sich die Dahinden Heim Partner Architekten AG mit Planern, Behörden, Unternehmern, Handwerkern und Nachbarn im positiven Sinne verschwört, um für die Kunden stets ein architektonisch, konstruktiv und ökonomisch überzeugendes Bauprojekt zu realisieren.

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Walter Wittwer Immobilienberatungen AG
  • Geschossflächen SIA 416:
    7 240 m2
  • Rauminhalt SIA 116:
    26 000 m3
  • Anlagekosten BKP 1–5:
    Fr. 15 000 000
  • Gebäudekosten BKP 2:
    Fr. 13 260 000
  • Kubikmeterpreis SIA 116:
    Fr. 510/m3